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Im
Internet werden viele Techniken genutzt, um eine Homepage
bekannter zu machen. Aber kaum eine ist so riskant, wie die
Doorway-Pages. Unter einer solchen Doorwaypage versteht man
eine Webseite, die nur dafür erstellt worden ist, um von
Suchmaschinen aufgenommen zu werden. Aus
diesem Grund enthalten Doorway-Pages meist keinen relevanten
Text oder informative Inhalte, denn sonst wäre diese
Seiten ja eine autonome Webseite. Die Seite ist
auf ein Minimum an Inhalten reduziert - so ist meist auch
keine Grafik auf der Seite zu finden und am Layout mangelt
es ebenfalls. Der
Begriff Doorwaypage ist sehr vielseitig und wird meist auch
durch Begriffe wie Brückenseite, Satellitenseite oder
Trafficseite verstanden. Im Grunde genommen kennzeichnen
diese Begriffe die selbe Sache und haben somit auch nur ein
Ziel - viel Traffic zu generieren. Genau
hier beginnt der Unterschied zwischen erlaubter und
"zweifelhafter" Werbemethodik.
Mythos sichere Doorwaypages
Die
sicherere Variante ist, eine Brückenseite nur dann zu
benutzen, wenn die eigene Webseite nicht genug Textinhalte
hergibt. Dies ist beispielsweise bei sehr vielen durch
Werbeagenturen erstellte Seiten der Fall, da diese eher
optisch optimiert werden und den User visuell ansprechen
sollen. Leider wird dabei der entscheidende Erfolgsfaktor
"Suchmaschinenkompatibilität" nicht oder nur
unzureichend beachtet. Besitzer
einer derartigen Seite haben oft das Problem, nicht
genügend oder sogar gar keine Besucher auf die Seite locken
zu können. Um erfolgreich im Internet zu sein, benötigt
man aber logischer Weise viele qualifizierte,
produktinteressierte Besucher. Deshalb
kann man nun z.B. für jedes Produkt und für jede
Dienstleistung, die man anbietet eine eigene Seite
erstellen. Auf dieser Seite befindet sich nichts weiteres
als Text - diese Seite wiederum wird mit der eigentlichen
Produktseite verlinkt. Meist ist zur Positionierung des
Textes ebenfalls eine Tabelle vorhanden. Zudem werden viele
relevante Keywords in den Text der Seite und in den "keywords"-Metatag
integriert. Diese Seite wird dann bei den Suchmaschinen
angemeldet. Der
Besitzer der Seite kann somit zielgruppenorientiert werben,
da die Suchmaschinenbesucher vorab selektiert werden und nur
die Brückenseite zu sehen bekommen, die auf ihren bei der
Suche eingegebenen Suchbegriff zutrifft. Je
nach Art, Umfang und Form der erstellten Satellitenseiten wird
diese dann bei den Suchmaschinen aufgenommen und
"erzeugt" tagtäglich viele Besucher, die den
Umsatz meist deutlich in die Höhe schnellen lassen.
Doorwaypages zur Traffic-Generierung
Die
"zweifelhaftere" Variante ist, viele
Brückenseiten zu erstellen, die visuell nicht identisch
sind, sich also im stark vereinfachten Layout immens
unterscheiden [verschiedener
Seitenaufbau]
und auch im Bereich der Textinhalte immens unterschiedlich
sind. Lediglich der Sinn der Texte bleibt bei allen
Seiten erhalten. Dann
gibt es wiederum 3 unterschiedliche Ansätze. Der
1. Ansatz ist der, dass man ein Produkt direkt über die
Doorwaypage vertreibt. Man setzt also ein zusätzliches
Bestellformular auf die Brückenseite und wickelt damit die
Bestellungen ab. Dies ist der sicherere Weg, da diese Seite
eigentlich keine Brückenseite ist, sondern eher eine autonome
Webseite im einfachen Stil. Der
2. Ansatz ist, dass man eine oder mehrere DW-Pages mit
Eigenwerbung ausstattet. Alternativ kann man auch z.B. ein
Partnerprogramm einbinden und somit Umsätze generieren.
Auch hier ist die Trafficseite eigentlich keine, da es sich -
sofern der Text zur eingeblendeten Werbung passt - um eine
eigenständige Webseite handelt, die sich einfach per
Werbeeinblendung refinanziert. Der
3. Ansatz ist, dass man eine Seite erstellt und diese
dann mit Links zu einer visuell ansprechenden Seite, also zu
einer Webseite, die den Kunden problemlos zum Kauf
überredet, verlinkt. Dies wiederum kann durch die
verschiedensten Werbemittel geschehen. Bannerwerbung,
Textlinks, Popups etc. wären möglich. Auch hier scheiden
sich die Geister, ob es sich nun um
Spamming
handelt, oder nicht. Dies ist aber unserer Meinung nach
davon abhängig, ob die Doorwaypage und die eigentliche
Webseite [ die visuell ansprechende Seite ] inhaltlich
zusammen passen - wenn sie dies tun, dann ist es unserer
Meinung nach kein Spamming, sondern eher eine Art der
werbefinanzierten Seiten. Sehr wichtig ist aber noch, dass
es sich bei den Texten auf der Brückenseite um informative,
produktspezifische und ausformulierte Texte handelt und nicht
um Stichwort-Sammlungen. Doorwaypage
Spamming
Die
Spamming-Variante ist,
dass man möglichst viele Schlüsselworte sinnlos auf eine Seite
setzt und diese Seite dann mit Metatags in denen die
Worte ebenfalls enthalten sind, ausstattet. Oftmals
bemerkt man auch, dass die eigentlichen Keywords und Texte
nichts mit dem auf der Doorwaypage enthaltenen Produkt zu
tun haben. Eine
andere Variante ist, dass man auf der Doorway-Page selbst gar
kein Produkt anbietet, sondern, dass man den gesamten
erzeugten Traffic auf eine Domain weiterleitet und, dass der
Besucher erst dort ein Produkt zu sehen bekommt, dass
ebenfalls nicht unbedingt mit seiner Sucheingabe bei der
Suchmaschine übereinstimmt. Es
gibt sicherlich noch viele weitere Methoden, um eine
Spamming-Seite zu erstellen - diese möchten wir hier aber
nicht veröffentlichen, da wir unseren Besuchern zu
effizienten und legalen
Suchmaschinenoptimierungs-Fähigkeiten verhelfen wollen und
nicht ihre Domains wertlos machen wollen. Diese
Webmaster-Seite soll lediglich dazu dienen, den seriösen
Webmastern zu zeigen, was man auf keinen Fall online stellen
sollte, da es einem selbst und meist auch einer ganzen
Branche immense Schäden verursachen kann. Begriffserklärungen
finden Sie wie immer in unserem Internet-Lexikon Hinweis
: Wenn man es mit den o.g. Brückenseiten übertreibt,
oder wenn man Spamming betreibt, dann kann dies den
Ausschluss der gesamten Domain von Suchmaschinen und
Webkatalogen zur Folge haben. Doorwaypages sind also nur
mit äußerster Vorsicht zu genießen. |