Redirect
Vor einigen Jahren wurden kostenlose
Speicherplatz
Anbieter
immer populärer. Mit nur wenigen Klicks konnte man sich
eine eigene Homepage einrichten - man war "im
Internet" vertreten. Meist waren die Domains dieser
kostenlosen Homepages aber in der Form
:
"domain/kostenlos/12s5dasdsa/kunde1215456456/"
verfasst und konnten in dieser Form nicht an Kunden oder
Freunde weitergegeben werden. Die
Webhosting-Firmen reagierten prompt auf dieses Problem. Man
konnte sich sogenannte Redirect-Domains bestellen. Diese
Pakete waren bzw. sind eine Kombination aus einer Domain wie
z.B. "www.ihrname.de" und einer einzigen HTML-Seite. Auf der HTML-Seite war eine sogenannte
automatische Weiterleitung integriert. Wenn ein Kunde oder
ein Freund die Domain eingegeben hat, dann wurde er binnen
weniger Sekunden zu dem Server weitergeleitet, auf der die
kostenlose Homepage liegt. Redirects
- nicht effektiv
Nun
war es möglich, mit einem äußerst geringen finanziellen
Aufwand eine "eigene" Domain zu haben, die aber
trotzdem auf den kostenlosen Speicherplatz verlinkt hat -
die Kunden und Freunde konnten sich auf einmal die Domain
merken. Diese
Technik des Redirects, also der Weiterleitung wird
heutzutage zwar immer noch eingesetzt, wird aber von vielen
Anbietern mit einem deutlich schlechteren Ranking
bzw. Position in Suchmaschinen bestraft. Einige
unseriöse Webseitenbetreiber machten sich diese Technik zu
Nutze und produzierten Hunderte, Tausende oder gar
Zehntausende Doorwaypages, die mit dieser Redirect-Technik
ausgestattet waren. Diese Seiten wurden dann bei den
Suchmaschinen eingetragen und eifrig Traffic generiert. Die
Besucher der Doorwaypages wurden binnen einer oder
"0" Sekunden auf eine bestimmte Seite
weitergeleitet, auf der sich die Besucherströme
bündelten. Da
die Suchmaschinenbetreiber diese und verwandte Spamming-Möglichkeiten eingrenzen wollten, wurde der
Redirect seit dem Zeitpunkt schlecht bewertet, als die
Ergebnisseiten der Suchmaschinen mit diesen Redirect-Domains
regelrecht überschwemmt worden sind. Es
gibt viele Möglichkeiten, einen Redirect zu erreichen. Zum
einen gibt es den Refresh-Metatag, zum anderen Frames,
multimediale Elemente etc. Da die Problematik dieser
Methoden aber noch aktuell ist, sollten diese aber nicht
eingesetzt werden, da es mittlerweile keinen wirklichen
Grund für den Einsatz dieser Methoden gibt. [ Domains +
Speicherplatz kosten nur noch wenige Cent pro Monat ] Heute
eignet sich der Redirect meist nur zur nicht kommerziellen
Nutzung z.B. auf einer privaten Homepage, die nicht auf
Besucher aus Suchmaschinen angewiesen ist.
Bei Fragen und Problemen
helfen wir Ihnen kostenlos im
SEO-Forum
weiter.
Zurück zur
Übersicht:
Suchmaschinenoptimierung Lexikon
|