Lexikon Begriff Russenlinks
Begriffserklärung für den Begriff "Russenlinks"
Russenlinks
Der Begriff der Russenlinks stammt aus der SEO-Szene. Er wurde primär durch einige wenige Anbieter geprägt, die eine Lücke im Google Algorithmus genutzt haben, um massive Vorteile daraus zu ziehen.
Bei dieser Lücke handelte es sich um eine sprachliche Inkompatibilität. Google hatte massive Probleme damit, Links von russischen Webseiten auf deutschsprachige Webseiten korrekt einzuschätzen. Dies ist nicht zuletzt darauf zurück zu führen, dass grundsätzlich nur relativ wenige Links die Sprachbarriere zwischen kyrillischer und lateinischer Schrift durchbrachen. Google hat diese Links also ungefiltert auf die Serps angewandt, was wiederum dazu führte, dass man für einige wenige Cents Links in Russland eingekauft hat und massive Erfolge für deutschsprachige Webseiten damit erzielen konnte.
Das Ganze wurde aber aufgrund der Kommunikationspolitik und anderen Feinheiten innerhalb kürzester Zeit so bekannt, dass diese „Russenlinks“ überhand nahmen. Die Suchergebnisse – insbesondere bei höchst rentablen Bereichen – wurden zusehends durch mit Russenlinks künstlich gepushte Webseiten dominiert.
Dies wiederum führte dazu, dass die Russenlinks auch Google intern zu einem Themen geworden sein müssen, denn Google hat sehr schnell reagiert und diese Links abgewertet. Hieraus resultierte, dass viele grundsätzlich seriöse Webseiten, die durch Russenlinks einsetzende SEOs gepusht wurden, ebenfalls abgewertet wurden.
Der Russenlink Hype endete so schnell, wie er gekommen war. Fakt ist aber, dass in der Zwischenzeit sehr viel Geld mit dieser kleinen Lücke umgesetzt wurde.
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